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Meditation

Spirituelle Erkenntnisse, Pseudowissenschaften, Mystik und andere unorthodoxe Ideen

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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am Sa 14. Feb 2015, 20:33

Hallo Heraklit,

Heraklit hat geschrieben: Bei deiner üblichen Tätigkeiten, welche du zur Entspannung nutzt, also wandern und radfahren, tust du sie auch nicht, um ein Ziel zu erreichen, sondern um ihrer selbst willen, bzw sie dich eben entspannen..


Yep, da hast mich jetzt erwischt :mrgreen: ! Ich fand das unbewegliche Sitzen eher unangenehm (Rückenschmerzen) und mache es daher nicht, weil ich das so toll finde. Obwohl wandern gehe ich auch, wenn mir die Blasen an den Füßen wehtun und finde es trotzdem geil :mrgreen:. Ich denke, die Meditiererei spricht mich einfach nicht so an - ich kann aber nicht genau sagen, warum nicht. Meine Freundin ist jedesmal total begeistert!
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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am Sa 14. Feb 2015, 20:36

Sonnenschein hat geschrieben:Geht es jetzt um Meditation oder um Yoga?


Mir um Meditation. Yoga mache ich manchmal - aber nur ein bisschen und habe nur mal einen kurzen Kurs gemacht. Das Dehnen beim Yoga finde ich tatsächlich sehr entspannend. Ich mache das gerne nach dem Sport.
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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am Sa 14. Feb 2015, 20:39

Der böse Wolf hat geschrieben:@ Lolalotte
Also ich bevorzuge ausschleßlich die auch von Dir schon als wirksam erkannte Methode: die zwanglose, eher oberflächliche Meditation beim Wandern.
Sobald ich das besiedelte Gebiet des Start-Ortes verlassen habe (wo man sich meistens noch auf Wegmarkierungen und gut versteckte Abzweige konzentrieren muss), fällt mein "Geist" auf eine ... hmm, man könnte sagen "animalische Ebene" zurück. Dann laufe ich quasi wie ein alter Wolf einfach so durch die Gegend, freue mich über Belangloses wie schöne Wolkenmuster am Himmel, leuchtende Mohnblumen in gelben Kornfeldern, den phantastischen Duft von wilder Kamille (leider sehr selten geworden) oder Harz an frischen Holzstapeln, kitschig-romantische Dorf-Silhouetten, Graswege, eine trockene Bank zum Rasten, usw.
Und absolut nichts ist wichtig.
Kein Zeitdruck. Keine Planung. Kein Verlaufen (sondern nur zufällige Kursänderungen).
Oftmals schaue ich von einem Hügel über die Landschaft und denke: Das gehört alles mir!
Ich vermute, Du verstehst das.
Diese andere Art der Meditation, von der Du im Eingangspost berichtest, sollen die machen, die meinen, dass sie es brauchen. Ich würd's keinem ausreden. Aber für mich ist das dummes Zeug.


Ja, genauso geht es mir auch! Ich würde jetzt nicht sagen, dass Meditation "dummes Zeug ist". Die Leute sind halt unterschiedlich und wandern finden viele ganz fürchterlich :mrgreen: . Aber ich unterschreibe mal jedes Wort, das du hier schreibst! Winterwandern ist besonders genial. Sonne auf weißem Schnee, unberührte Landschaft soweit das Auge reicht und nur eine Spur, der man folgen kann ...

Ich will hier raaaauuuuuussssss! :evil:
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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am Sa 14. Feb 2015, 20:53

Hallo Nasobem,

Nasobēm hat geschrieben:
Alle Meditationen die ich mir angeschat habe, neben der Zenmeditation auch Aikido und TaiChi etwas länger, drehten sich um 'Aufmerksamkeit'. Die Meditation ist letztlich auch nur eine Uebung für das ganz normale Leben. Aufmerksam im Hier und Jetzt sein, wer das schafft ist meiner Meinung nach 'erleuchtet'. Deswegen ist er oder sie kein 'bessrer Mensch'. Man kann auch im Hier und Jetzt ein Idiot sein ;).


Das hast du toll erklärt! So kapier das sogar ich! :mrgreen: Danke!!

Nasobēm hat geschrieben:
Nach langer Zeit kann sich aus der Haltung die sich während der Meditation entwickelt auch eine bestimmte Art der 'Entspannung' ergeben. Das kann ich nur schwer beschreiben. 'Mein Meister' - den ich als 'erleuchtet' bezeichnen würde, war in jeder Situation total entpannt, weil immer der Situation ensprechend present. Das konnte auch bedeuen, dass er sehr gespannt war. Keine Ahnung ob das so zu verstehen ist.


Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe. Entspannt, aber sehr aufmerksam bei der Sache - spontan würde mir dazu "Flow" einfallen. Ich kenne das aus dem Sport (wurde z.B. bei Kletterern untersucht), bin mir aber gar nicht sicher, ob du das so meinst.

Ich kann mir auch kaum eine Tätigkeit vorstellen, bei der sich BEI MIR weniger wahrscheinlich ein Flow einstellen würde als beim Meditieren.

Deinen Buchtipp schaue ich mir mal an, vielen Dank!
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Re: Meditation

Beitragvon Nasobēm am Sa 14. Feb 2015, 22:00

Lolalotte hat geschrieben:Ich kann mir auch kaum eine Tätigkeit vorstellen, bei der sich BEI MIR weniger wahrscheinlich ein Flow einstellen würde als beim Meditieren.

Unter Meditation stellen sich die meisten einen Buddha vor der in gelassener Versunkenheit ein bisschen debil vor sich hin lächelt. Das ist aber nur eine Form der Mediation. Meditation ist eher ein 'GeistesHaltung' als eine bestimmt Tätigkeit. Bogenschießen, Ikebana, Teezeremonie, ... Abwaschen ... Buegeln, ... alles kann Meditation sein. Die Kontzentration auf das was man im Moment macht. Dadurch werden auch 'alltägliche' Tätigkeiten zu einmaligen Ereignissen. Der passende Spruch dazu ist - man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen.

Es geht also nicht darum WAS man macht, sondern WIE man es macht.

Der böse Wolf hat geschrieben::roll: Huch, wie man sich doch täuschen kann, Nasobēm! Du hier? Dann kann's zumindest mal kein ganz dummes Zeuch sein. :wink:

:) Eine meditative Haltung zu erlernen ist sicher kein dummes Zeuch. Ich denke aber inzwischen, dass dazu der Lotussitz nicht zwingend nötig ist. Auch die östliche Methode der Wissensvermittlung ist für uns Westlinge eher kontraproduktiv (kaum was erklären).
Was allerdings wichtig ist zu vermitteln und was imo auch nicht zu verändern ist, ist die übung. Die regelmässige und kontinuierliche Praxis in den Aufmerksamketsübungen. Ich denke, dazu sind fest in den Alltag eingebaute übungspunkte nötig. Ich vergleichs immer mit dem Muskelaufbau. Wer Muskeln haben will muss sie gebrauchen. Wer sich kontzentrieren können will muss es ebenfalls üben.
Ich hab mal in einer Schule mit anderen zusammen unterschiedliche Meditationsformen vorgestellt. Noch heute, fast 10 Jahre später, bekommen wir ab und an feedback von ehemaligen Schülern die noch immer solche Methoden benutzen und betonen wie viel ihnen das schon geholfen hat.

Allerdings sehe ich in der ganzen Esowelle, die sich ja die Meditation unter den Nagel gerissen hat auch eine Gefahr. Meditieren kann bei bestimmten Leuten auch zu Problemen führen. Das 'Verdrängen' wird ja an sich sehr negativ beurteilt, hat aber auch seine Funktion. Leute schieben oft Ereignisse und damit verbundene Gefühle weg die sie nicht verkraften können. Ohne Anleitung kann da auch einiges schief gehen. Ausserdem steckt in vielen dieser Beziehungen auch ein gehöriges 'Suchtpotential'. Meditation ist keine Weltflucht. Im Gegenteil. Oft finden sich da aber Leute die solche Fluchten suchen und leicht zu Jüngern werden.
Und besonders beim Zen sehe ich auch schon fast faschistoide Züge, zumindest in einigen Schulen. Alfred Binder
hat das in "Mythos Zen" versucht aufzuarbeiten. Falls sich dafür jemand interssiert.
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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am So 15. Feb 2015, 07:57

Hallo Nasobem,

Nasobēm hat geschrieben:
Unter Meditation stellen sich die meisten einen Buddha vor der in gelassener Versunkenheit ein bisschen debil vor sich hin lächelt. Das ist aber nur eine Form der Mediation. Meditation ist eher ein 'GeistesHaltung' als eine bestimmt Tätigkeit. Bogenschießen, Ikebana, Teezeremonie, ... Abwaschen ... Buegeln, ... alles kann Meditation sein. Die Kontzentration auf das was man im Moment macht. Dadurch werden auch 'alltägliche' Tätigkeiten zu einmaligen Ereignissen. Der passende Spruch dazu ist - man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen.


Danke nochmal für die Erklärung! "Konzentration auf das, was man im Moment macht ...". Das kommt doch nahe an den Flow ... Könnte ich mir zumindest bei einigen, der von dir genannten Tätigkeiten auch vorstellen. O.k., beim Bügeln eher weniger :mrgreen: .

http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_%28Psychologie%29

Wobei unten nur ganz kurz erwähnt wird, dass Flow und Erleuchtung wohl nichts miteinander zu tun haben ...
Flow ist aber das, was ich beim Wandern habe. Den Zwang so ruhig zu sitzen beim Meditieren, empfinde ich als das Gegenteil von einem Flowzustand. Nun bin ich mir aber immer noch nicht sicher, ob das überhaupt was miteinander zu tun hat oder man durch Meditieren nicht vielleicht sogar beabsichtigt, so einen Flow zu verhindern?
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Re: Meditation

Beitragvon 3909 04 am So 15. Feb 2015, 10:08

Nasobēm hat geschrieben:
Lolalotte hat geschrieben:3) Ziel soll sein, "den Kopf abzuschalten", aber Atemzählen erfordert ganz schon viel "kopflastige" Konzentration. Da ist ja fast Schreibtischarbeit vorm PC entspannender! Wie seht ihr das?

Nein, das ist nicht das Ziel. Das Ziel ist Jetzt zu sein. Nicht mit den Gedanken beim Morgen oder beim Gestern, nicht bei den Aufregern oder den ärgernissen. Da man leicht wegdriftet und eben NICHT im hier ist wird besonders für Anfänger die Atemzählmethode empfohlen.

Mit ein bisschen Übung funktioniert das im Alltag ganz hervorragend: wenn man sich auf die Zahl des augenblicklichen Atemzugs konzentriert, statt auf die Frage, wann die Straßenbahn (oder der Bus) endlich kommt, dann werden aus zwanzig Minuten schon einmal gefühlte fünf.
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Re: Meditation

Beitragvon Nasobēm am So 15. Feb 2015, 10:27

Nach dem was wiki zu 'Flow' beschreibt:
"Flow (englisch „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit (Absorption), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust. ...."
würde ich sagen,das kann ein Aspekt des Zustands sein der sich bei einer Meditation manchmal einstellt.

Es gibt aber noch viel mehr Aspekte. Mal ein Beispiel. Du hast folgendes geschrieben:
Lolalotte hat geschrieben:... Ich fand das unbewegliche Sitzen eher unangenehm (Rückenschmerzen) und mache es daher nicht, weil ich das so toll finde. ...

Nicht ungewöhnlich und ein häufig vorkommendes 'Problem'. Ähnliches wäre: die Knie tun weh, man hat sich verliebt, es juckt an der Nase, man hat eine Million im Lotto gewonnen, man hatte Streit mit dem Partner, man fährt morgen in Urlaub ...
Bei der Meditation geht es nun darum diese Gedanken und Empfindungen zu bemerken und 'kommen und gehen' zu lassen. Die Übung besteht darin sich nicht 'an etwas anzuheften'.
Das hat nichts mit 'toll' zu tun. Um 'toll' geht es nicht. Es kann 'toll' sein oder eben auch nicht. Kein Unterschied. 'Erleuchtung' ist imo die Fähigkeit alles was passiert so zu betrachten wie man es betrachten will. Man kann sich auch aufregen und etwas verändern. Es geht also nicht darum immer gleichmütig, naiv alles hin zu nehmen. Man regt sich auf, weil man sich aufregen will. Die Übung besteht darin (sich) mit Abstand zu betrachten und nicht sofort zu werten.

Im Buddhismus geht es auch nicht um 'Erleuchtung', die korrekte Bezeichnung wäre eher 'Erwachen'. Da hängen dann ganze Philosophien dran, was das genau bedeutet, ob man es 'erstreben sollte oder nicht, usw.
Finde ich alles interessant, aber nicht weiter relevant. Auch, weil wir hier im Westen eine andere Tradition haben und bestimmte 'Ziele' imo gar nicht 'eins auf eins' umsetzbar sind und selbst, wenn sie es wären muss man sich fragen ob es wirklich erstrebenswert ist.
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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am So 15. Feb 2015, 13:17

Hallo,

3909 04 hat geschrieben:Mit ein bisschen Übung funktioniert das im Alltag ganz hervorragend: wenn man sich auf die Zahl des augenblicklichen Atemzugs konzentriert, statt auf die Frage, wann die Straßenbahn (oder der Bus) endlich kommt, dann werden aus zwanzig Minuten schon einmal gefühlte fünf.


:mrgreen: Das wäre jetzt tatsächlich eine sehr alltagspraktische Anwendung, für die ich mich begeistern könnte! Bisher gehe ich immer eine Runde spazieren, wenn mir der Bus vor der Nase weggefahren ist und die Wartezeit zu lang zum rumstehen. Hat den Vorteil, dass man im Winter auch ned so elendig friert :wink: .
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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am So 15. Feb 2015, 13:29

Hallo Nasobem,

ah, o.k., dann ist meine Verbindung zum Flow zumindest nicht ganz daneben!

Nasobēm hat geschrieben: 'Erleuchtung' ist imo die Fähigkeit alles was passiert so zu betrachten wie man es betrachten will. Man kann sich auch aufregen und etwas verändern. Es geht also nicht darum immer gleichmütig, naiv alles hin zu nehmen. Man regt sich auf, weil man sich aufregen will. Die Übung besteht darin (sich) mit Abstand zu betrachten und nicht sofort zu werten.


Also so eine Art "Metakognition" oder "Metakommunikation"???
Entschuldige bitte, ich versuche das, was mir bei diesen zwei Abenden untergekommen ist, soweit in mein Begriffssystem zu übersetzen, dass ich es kapiere :mrgreen: . Mit "Erleuchtung" habe ich mich nie befasst und auch sonst war das Vokabular für mich "Westlerin" nicht immer gut verständlich (obwohl die Leiterin eher bodenständig und nicht abgehoben war) ... Wobei Metakognition nun auch nichts wäre, wozu ich rumhocken und Atemzählen als hilfreich empfinden würde ...

Was es für mich so schwierig macht ist, dass ich immer das Gefühl habe, die meinen schon so in etwa das, was ich auch meine - aber ganz sicher bin ich mir nicht, weil sich sowohl das Vokabular als auch die Methoden vollkommen von meinigen unterscheiden oder sooooo :roll:
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Re: Meditation

Beitragvon Nasobēm am So 15. Feb 2015, 14:02

Lolalotte hat geschrieben:..., dass ich immer das Gefühl habe, die meinen schon so in etwa das, was ich auch meine - aber ganz sicher bin ich mir nicht, weil sich sowohl das Vokabular als auch die Methoden vollkommen von meinigen unterscheiden oder sooooo :roll:

vielleicht ist die Sitzmeditation nichts für dich. Ist ja mit ein Grund, warum es so viele 'Wege' gibt. Ich kenne einige Leute, die finden Yoga das richtig für sich und erzählen mir immer mal was von irgendwelchen Sonnengrüßen und Hunden, da verseht ich auch nur Bahnhof.
Ich hab mir da nie größer Gedanken gemacht. Mich hat was angesprochen und dann hab ich mich näher damit beschäftigt oder eben nicht. Der eine mag salzig, der andere süß.
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Re: Meditation

Beitragvon manniro am So 15. Feb 2015, 15:22

Lolalotte hat geschrieben:"Konzentration auf das, was man im Moment macht ...". Das kommt doch nahe an den Flow ... Könnte ich mir zumindest bei einigen, der von dir genannten Tätigkeiten auch vorstellen. O.k., beim Bügeln eher weniger :mrgreen: .


Dafür kann ich Dir als alter Rocker "Musik, die nicht beim Bügeln stört" wärmstens empfehlen, also die Mehrzahl aktueller Produktionen. :lol:

Mit fast allen Meditationstechniken sind Vorstellungen wie "Achtsamkeit", "Hier und Jetzt", "der Weg ist das Ziel" usw. verknüpft, was bedeutet, sich in den Augenblick zu versenken, den "Geist" auf den aktuellen Moment zu konzentrieren und sich nicht in Zukunft und Vergangenheit zu verflüchtigen. Was hiesige "Meditationslehrer" betrifft, da ist viel Scharlatanerie in Umlauf, Leute, die irgendwann mal einen Hauch von irgendwas aufgeschnappt und daraus ein Geschäftsmodell entwickelt haben. :wink:

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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am So 15. Feb 2015, 19:58

Nasobēm hat geschrieben:
vielleicht ist die Sitzmeditation nichts für dich. Ist ja mit ein Grund, warum es so viele 'Wege' gibt. Ich kenne einige Leute, die finden Yoga das richtig für sich und erzählen mir immer mal was von irgendwelchen Sonnengrüßen und Hunden, da verseht ich auch nur Bahnhof.
Ich hab mir da nie größer Gedanken gemacht. Mich hat was angesprochen und dann hab ich mich näher damit beschäftigt oder eben nicht. Der eine mag salzig, der andere süß.


Ja, damit könntest du recht haben! Ich kann nur ein paar Yogaübungen (war nur einmal bei einem Anfängerkurs, den ich dann aus Zeitmangl nicht weiter gemacht habe). Ich habe auch keine Ahnung, wie die heissen :mrgreen: . Ich mache sie aber ziemlich regelmäßig und sehr gerne - ich mag die Dehnungen, weil das wirklich sehr entspannend ist und ich machs gerne nach dem Sport.

Allerdings wurde mir von eingefleischten Yogis auch schon vorgeworfen, dass ich das nicht ernst genug nehmen würde und dass Yoga ja schließlich kein Sport wäre und Erleuchtung das Ziel :mrgreen: .

Nunja, ich machs gerne und das reicht mir eigentlich ...
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Re: Meditation

Beitragvon Nasobēm am So 15. Feb 2015, 23:29

Lolalotte hat geschrieben:...Zeitmangl ...


:lol: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich :lol:
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Re: Meditation

Beitragvon Lolalotte am Mo 16. Feb 2015, 08:04

Stimmt :mrgreen: !
Dann ist es so, dass ich mir die Zeit für andere Dinge genommen habe, die mir noch wichtiger sind :mrgreen: .
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