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Tierkommunikation

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Re: Tierkommunikation

Beitragvon manniro am Fr 14. Okt 2016, 09:21

Jürg Fink hat geschrieben:Was mich interessieren würde: Bin ich der einzige in diesem Forum, der es bereits mal mit Tierkommunikation versucht hat? Oder könnte es sein, dass andere gedanklich auch schon mit dieser Möglichkeit gespielt haben, aber nicht wagen, das auch zu schreiben? Wer will in einem Atheisten-Forum schon als Esoteriker dastehen...


Ich hab' nicht nur "mit dieser Möglichkeit gespielt", sondern das schon mit ca. 12 gemacht. Meine Oma hatte damals einen Schäferhund, den ich ausführen durfte. In der Kommunikation sind wir aber über "Sitz!", "Platz!", "Komm!" und "Wo ist das Stöckchen?" nicht wesentlich hinausgekommen.

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Re: Tierkommunikation

Beitragvon Jürg Fink am Fr 14. Okt 2016, 11:21

An Werner: Danke für den Hinweis. Das Problem ist nur: Wulli ist ein Kater und kein Hund...

An Manniro: Schön, dass du auch Erfahrungen mit dem Thema hast - vielleicht hättest du damals mit dem Schäferhund hinsitzen, am besten unter eine alte Eiche, dich ganz fest auf ihn konzentrieren und auf ev. Informationen gedanklicher Art warten sollen. Schade, eine verpasste Chance.
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon werner am Fr 14. Okt 2016, 11:37

Sorry, das hab ich falsch gelesen, ja mit Katzen ist es schwierig, die sind sehr wählerisch, aber ist ja auch mal ein guter Grund in die Toscana zu fahren. :wink:
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon Starfish1 am Fr 14. Okt 2016, 20:13

Jürg Fink hat geschrieben:Bin ich der einzige in diesem Forum, der es bereits mal mit Tierkommunikation versucht hat?

Nein, hab ich auch schon versucht: "Sitz! Platz!" * -- hat sogar manchmal funktioniert. Katzen lassen sich manchmal durch ein kussartiges Geräusch bestechen, sich streicheln zu lassen. Bei Wildkaninchen oder Singvögeln ist allerdings jeder Versuch der Kontaktaufnahme leider zum Scheitern verurteilt. Gut, dass mich niemand dabei gesehen hat.

Das Hinwerfen von Futter ist allerdings auch Kommunikation, und darauf reagieren ziemlich viele Tiere.

Mit Pflanzen kann man übrigens auch kommunizieren. Ich hatte mal ein Techtelmechtel mit einer Mimose.

* sehe gerade erst nach dem Absenden, dass manniro identische Erfahrungen hatte. So ein Zufall aber auch :)
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon Jürg Fink am Sa 15. Okt 2016, 10:29

Berichtest du uns etwas über dein Techtelmechel mit der Mimose?
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon manniro am Sa 15. Okt 2016, 10:39

Jürg Fink hat geschrieben:An Manniro: Schön, dass du auch Erfahrungen mit dem Thema hast - vielleicht hättest du damals mit dem Schäferhund hinsitzen, am besten unter eine alte Eiche, dich ganz fest auf ihn konzentrieren und auf ev. Informationen gedanklicher Art warten sollen. Schade, eine verpasste Chance.


Nein, die alte Eiche habe ich natürlich - dem Rat einer schamanistisch angehauchten Freundin aus den 70ern folgend - umarmt und Verleihung ihrer Kraft gebeten. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich meine schier unglaubliche Kraft diesem Ritual zu verdanken habe... 8)

Ebenfalls in den wilden 70ern hatte ich ein tierkommunikatives Erlebnis der besonderen Art, welches in die von Dir angesprochene Richtung weist. Ich saß total bewußtseinserweitert und Eins mit dem Universum im Sonnenschein auf einer Bank an einem Kreuzweg in der Lüneburger Heide, als ein einsamer Dackel daherkam, kurz an meinem Bein schnüffelte und sich dann für 5 Minuten neben mich setzte. Danach stand er - wortlos - wieder auf und ging seiner Wege. Wir hatten in den 5 Minuten zuvor allerdings keine Silbe "kommuniziert", sondern uns einfach nur "verstanden". Manchmal braucht Verständigung halt nicht viele Worte. Und - um auf einen meinen früheren Beiträge zurückzukommen - es hätte mich schon sehr verwundert wenn der Dackel mir erzählt hätte, er käme gerade vom Tierarzt. :lol: :wink:

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Re: Tierkommunikation

Beitragvon Starfish1 am Sa 15. Okt 2016, 12:38

Jürg Fink hat geschrieben:Berichtest du uns etwas über dein Techtelmechel mit der Mimose?

Wir haben uns angefasst. Also ich sie. Sie hat sich daraufhin bewegt. Ein bisschen schüchtern zurückgezogen hat sie sich genau genommen, aber bald darauf hat sie schon wieder ihre Blätter gespreizt. Ich glaub sie hat Vertrauen zu mir. ;)
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon Jürg Fink am So 16. Okt 2016, 11:46

Die Zusammenkunft mit dem Dackel ist inspirierend. Was hat er sich wohl die ganze Zeit gedacht? Suchte er Kontakt? Weshalb lief er wieder weg? Erzählte er die Begebenheit seinen Artgenossen oder sogar dem Tierarzt? Zu schade, dass kein Tierkommunikator vor Ort war.
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon manniro am So 16. Okt 2016, 12:00

Du hast nicht verstanden, die "gemeinsame Schwingung" über 5 Minuten war eine höhere Form der Kommunikation. Sie hat den Dackel auch begrifflich nicht überfordert.

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Re: Tierkommunikation

Beitragvon uwe hauptschueler am So 16. Okt 2016, 18:44

Tierkommunikation ist gut dokumentiert. In den 60ern gab es eine Fernsehserie mit einem sprechendem Pferd.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mr._Ed
Leider ist der Gaul eingegangen. Hätte er die richtigen Globulis bekommen, könnte man sich heute noch mit ihm unterhalten.
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon Starfish1 am So 16. Okt 2016, 20:19

Die lesenswerte Geschichte eines Pferdes, das angeblich rechnen konnte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kluger_Hans

Als Kluger-Hans-Effekt bezeichnet man allgemein die unbewusste einseitige Beeinflussung des Verhaltens von Versuchstieren, insbesondere in die Richtung, dass der beim Versuch erwartete Effekt eintritt.


Gilt sicher auch für menschliche Teilnehmer an psychologischen Studien.
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Re: Tierkommunikation

Beitragvon Kelpie75 am Mo 21. Nov 2016, 20:20

Jürg Fink hat geschrieben:Meine Frau und ich kennen eine Person, die als Tierkommunikatorin arbeitet. Sie gibt vor, sie könne mit Haustieren Verbindung aufnehmen und mit ihnen kommunizieren. Wir vereinbarten mir ihr einen Termin und sie »sprach« mit unseren drei Katzen. Was sie uns dann berichtete, war teilweise erstaunlich. Wie denken die Teilnehmer in diesem Forum über dieses Thema?


Ich denke, du bist den üblichen Tricks eines Mediums aufgesessen.

Exakt dieselben erstaunlichen Dinge wissen auch HellseherInnen und Leute, die mit Toten kommunizieren. Schon ein gewisser Harry Houdini musste feststellen, dass nur Betrug dahinter steckt.

Bitte logisch denken:
Tiere und Pflanzen sind nicht "dümmer" als Menschen, sondern "anders".
Ich "kommuniziere" mit meinen Hunden nach 6 Monaten Eingewöhnungszeit offenbar ausreichend gut, dass ich weder im Stadtverkehr noch vor Wild eine Leine brauche. Ich erlaube einen extrem engen Kontakt, selbstredend schlafen sie im Bett und nehmen meine ganze Freizeit ein. Man lernt sich wechselseitig sehr gut kennen.

Aber müsste ich als "Tierkommunikatorin" mit ihrem "Geist Kontakt aufnehmen", würden beide Seiten wohl arge Probleme bekommen. Mir fehlt jede Vorstellungskraft zum Thema "Gerüche", aber für Hunde ist das ein sehr zentrales Thema.
Wollte ich den Satz "Wälz dich nicht in schimmliger Scheiße, du Stinkeköter!" kommunizieren - wie sollte ich das machen?
Stinkeköter hat zu schimmliger Scheiße offensichtlich einen ganz anderen geruchlichen Zugang. Es gibt offenbar eine Welt jenseits des Gestanks, ein Paradies der starken Düfte. Leider kann ich dorthin nicht folgen. Ich kann nur kommunizieren, dass ein stinkender Hund Ärger mit mir bekommt....Zumindest wenn ich hinsehe, wälzen sie sich nicht.

Dann die Vögel.... Ich weiß, dass sie mehr Farben und deutlich schärfer sehen. Das kann man nachweisen. Ich weiß auch, dass ihr Gehirn anders werkelt als ein Säugerhirn, weswegen es bei gleicher Intelligenz kleiner sein kann.
Unbekannte Farben, mehrere Organe für den Gleichgewichtssinn, ein scharfes Auge nur für Bewegungen, Wahrnehmung des Erdmagnetfelds, eine andersartige Hirnfunktion ... und damit wollte so eine Tante Tierkommunikatorin in Worten sprechen??
-> Soll sich nicht lächerlich machen. Da fehlten ihr ja - buchstäblich! - die Worte....

Ich kommuniziere anscheinend auch mit den Pflanzen recht erfolgreich, Jedenfalls werde ich, wenn ich nicht aufpasse, pausenlos zum Blumengießen während anderer Leute Urlaub eingeteilt, Bei Wiederkehr der Pflanzenbesitzer ist alles prächtig, denn inzwschen habe ich mir ja "Hilfeschreie" der gequälten Kreaturen eingebildet und alle in passende Erde umgetopft.

Dann kommt es mit meinem Nächsten (Männer!) zu folgendem Dialog:
"Wann hast du die kleine Orchidee gegossen?! Sie ist zu nass!"
"DU hast gesagt, ich soll sie einmal in der Woche in den Kübel tauchen!"
"Ja aber doch nicht jetzt...? Es ist zu kalt!"
"DU hast mir nichts anderes gesagt!!"
"Ja, aber schau sie doch an..? Das sieht man doch, dass sie momentan weniger Wasser braucht...?"

Ich sehe es. Mein Freund sieht es nicht.
Wie soll ich in Worte fassen, was ich an der Pflanze wahrnehme? Ich kann erkennen, dass sie sich "nicht wohl fühlt". Ich kann nachgucken, warum sie mir kränklich vorkommt, und feststellen, dass die Wurzeln zu feucht sind.
Soll ich dann sagen: "Orchi möchte, dass du ihr gutes, weiches Wassa-Wassa von der Donau mitbringst"? Mein Freund hielte mich für übergeschnappt...

TE, ruf doch die Tierkommunikatorin noch einmal. Sie soll der Katze mitteilen, dass du es blöd findest, wenn deine Katze Vögel tötet. Die Katze soll dies künftig unterlassen, sonst kommt sie ins Tierheim.
Wollen doch mal sehen, ob die Kommunikation gelingt....? ;-)
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