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Populisten

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Populisten

Beitragvon Nasobēm am Sa 21. Okt 2017, 14:35

Die sieben größten Tricks von Populisten eine Doku über Gemeinsamkeiten der Populisten weltweit.
"Politiker und Parteien, die Vorurteile schüren und einfache Lösungen versprechen, sind erfolgreich. Die Demokratie, wie wir sie kennen, steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Doch warum sind Populisten so erfolgreich? Was ist ihr Geheimrezept?

Gibt es eine Methode, die sie verbindet? Gibt es so etwas wie eine Populisten-Formel?"

In der Mediathek bis 9/2018.
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Re: Populisten

Beitragvon manniro am So 22. Okt 2017, 14:08

Ja, befindet sich schon seit Längerem in der Wiederholungsschleife. :wink:

Das Dumme ist nur, daß Populismus eigentlich nur einen "Trick" braucht, nämlich der jeweiligen Zielgruppe nach dem Maul zu reden, am besten noch in deren Sprache. Also das, was alle Parteien vor Wahlen zu tun pflegen und was neben Pöstchenschiebereien den Schwerpunkt der derzeitigen "Koalitionsverhandlungen" bildet. Deshalb tun sich auch die "Unpopulisten" so schwer, sich erkennbar von den "Populisten" abzugrenzen. Denn öffentlich zuzugeben, daß der einzige Unterschied darin besteht, daß sich die "Populisten" an den "Ä-Bäh"-Teil der Bevölkerung anbiedern, wäre natürlich extrem unpopulär.

Apropos "Koalitionsverhandlungen": Mal sehen, ob der FDP wieder mal was Anderes als "Steuersenkung" eingefallen ist. Die "vergünstigte Mehrwertsteuer für Hotels" ist ja verbraucht. :lol:

Und nochmal apropos: Was macht eigentlich der abgebrochene Oberprimaner Philipp Rösler inzwischen? Das Gesundheitssystem zu ruinieren ist ihm ja nur so halb gelungen, zur Vollendung war einfach die Amtszeit zu kurz. Versucht er es jetzt von der anderen Seite aus, oder fristet er irgendwo sein Gnadenbrot?

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Re: Populisten

Beitragvon JAU am So 22. Okt 2017, 16:52

manniro hat geschrieben:Was macht eigentlich der abgebrochene Oberprimaner Philipp Rösler inzwischen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Rösler
Seit dem 20. Februar 2014 ist er ein Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung World Economic Forum in Cologny in der Schweiz.


Weltwirtschaftsforum klingt mir nach Abstellgleis. :twisted:


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Re: Populisten

Beitragvon Nasobēm am So 22. Okt 2017, 22:35

manniro hat geschrieben:..., nämlich der jeweiligen Zielgruppe nach dem Maul zu reden,....

zum Teil mag das stimmen. Allerdings denk ich schon, das solche Figuren wie Trump, Wilders oder Gauland und Co die Sache anheizen und aufwiegeln.
Und nur, weil was in der Wiederholungsschleife steckt ist es falsch?
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Re: Populisten

Beitragvon manniro am Mo 23. Okt 2017, 11:26

Nasobēm hat geschrieben:
manniro hat geschrieben:..., nämlich der jeweiligen Zielgruppe nach dem Maul zu reden,....

zum Teil mag das stimmen. Allerdings denk ich schon, das solche Figuren wie Trump, Wilders oder Gauland und Co die Sache anheizen und aufwiegeln.


Ja, aber ich habe versucht zu erklären, was denn "die Sache" ist. Und die ist, daß jede Partei untergeht, die sich nicht programmatisch zum Anwalt eines repräsentativen Teils des Wahlvolks erklärt. Und möglichst dem Rest vorgaukelt, auch in dessen Interesse zu handeln, wofür die FDP traditionell als Blaupause gelten kann. Und als Karikatur der Milliardär Trump, in seiner Rolle als "Anwalt der kleinen Leute".

Ich habe bereits in diversen Threads - zugegebenermaßen leicht zugespitzt - darauf hingewiesen, daß "Demokratie" per Definition nichts anderes als system-gewordener "Populismus" ist. Oder wie es in einem bösen Witz heißt: "Demokratie ist, wenn zwei Analphabeten den Germanistikprofessor bezüglich der Lehrinhalte überstimmen.".

Insofern ist der "Populismus"-Vorwurf nichts als eine demagogische Leerformel.

Und nur, weil was in der Wiederholungsschleife steckt ist es falsch?


Habe ich das irgendwo behauptet? :wink:

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Re: Populisten

Beitragvon idefix2 am Mo 23. Okt 2017, 12:25

manniro hat geschrieben:Insofern ist der "Populismus"-Vorwurf nichts als eine demagogische Leerformel.

Demagogisch ist deine Argumentation.
"Sich programmatisch zum Anwalt eines repräsentativen Teils des Wahlvolks zu erklären" ist nicht gleich Populismus.

Demokratie hat bei allen ihren Vorzügen auch ihre Schwächen. Und diese Schwächen nutzen Populisten für ihre Ziele, die i.d.R. keineswegs identisch sind mit dem, was sie ihrem "Wahlvolk" vorlügen.

Ich habe bereits in diversen Threads - zugegebenermaßen leicht zugespitzt - darauf hingewiesen, daß "Demokratie" per Definition nichts anderes als system-gewordener "Populismus" ist.

Das ist nicht "leicht zugespitzt", sondern derart zugespitzt, dass es es schon wieder komplett falsch ist.
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Re: Populisten

Beitragvon Nasobēm am Mo 23. Okt 2017, 22:03

manniro hat geschrieben:..., daß "Demokratie" per Definition nichts anderes als system-gewordener "Populismus" ist....

ich kann mich nur Idefix anschließen - solche Sätze sind zu vereinfacht. In der Doku wird ja sogar eine so eine Art von "liberalem Populismus" ala Merkel angesprochen (so ab 42:30). Und sicher ist es wichtig auch auf diese Formen hinzuweisen. Aber deswegen alles über einen Kamm zu scheren? Ich sehe da noch einen großen Unterschied.

manniro hat geschrieben:Insofern ist der "Populismus"-Vorwurf nichts als eine demagogische Leerformel.

Du findest also ganz bewusste, persönliche Demontage des politischen Gegners, Fakenews, Fäkalsprache, Angst erzeugen und schüren in Ordnung? Und das anzuprangern nennst du demagogische Leerformel?
Hmm, dann eruebrigt sich ja wohl jede Diskussion mit dir.

manniro hat geschrieben:
Und nur, weil was in der Wiederholungsschleife steckt ist es falsch?

Habe ich das irgendwo behauptet?

Nein, hast du nicht. Dann frag ich mich allerdings was die Bemerkung sollte? Wolltest du damit sagen, dass du die Doku schon kanntest? Wenn ja, wie wäre es dann mal mit einer inhaltlichen Kritik - die ich ja interessant fände.
Oder einer Erläuterung deiner Vorstellungen, welche Regierungsform - anstelle der Demokratie - dein Wohlwollen fände? :roll:
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Re: Populisten

Beitragvon uwe hauptschueler am Mo 23. Okt 2017, 22:22

ich kann mich nur manniro anschließen.
Demokratie wird auch als Volksherrschaft bezeichnet. Wenn Volksvertreter, auch Abgeordnete genannt, sich an den Wünschen ihrer Wähler orientieren, ist das eindeutig Populismus, von lat. Populus das Volk.
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Re: Populisten

Beitragvon Nasobēm am Mo 23. Okt 2017, 22:39

Nur weil ursprünglich ein Begriff auf eine lat. Wurzel zurück geht heißt das nicht, dass eine Bedeutung sich nie ändern würde.
"Populismus ist häufig geprägt von der Ablehnung von Machteliten und einigen Institutionen, Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense) und die „Stimme des Volkes“, Polarisierung, Personalisierung, Moralisierung und Argumenten ad populum oder ad hominem."

und das hat nicht von vornherein was mit Demokratie zu tun.
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Re: Populisten

Beitragvon uwe hauptschueler am Mo 23. Okt 2017, 22:49

Nur weil ursprünglich ein Begriff auf eine gr. Wurzel
zurück geht heißt das nicht, dass eine Bedeutung sich
nie ändern würde.
Demokratie wird in Deutschland z.Z. als Volksverarschung betrieben.
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Re: Populisten

Beitragvon idefix2 am Di 24. Okt 2017, 11:35

Was für ein System wäre dir denn lieber? Kaiser Wilhelm?
Und was hätte das, selbst wenn es stimmen würde, wobei die Aussage jedenfalls in der Undifferenziertheit als Unsinn einzustufen ist, mit dem Begriff Populismus zu tun?

Von den Abgeordneten und von der Regierung sollte man sich erwarten können, dass sie auf die Wünschen und Bedürfnisse der Bevölkerung Rücksicht nehmen. Das hat mit dem Begriff Populismus überhaupt nichts zu tun.

Demokratie wird in Deutschland z.Z. als Volksverarschung betrieben.

Diejenigen die derartige Töne spucken, das sind genau die, die den aktuellen Populisten gerade auf den Leim gehen.
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Re: Populisten

Beitragvon Nasobēm am Di 24. Okt 2017, 13:16

idefix2 hat geschrieben:...Diejenigen die derartige Töne spucken, das sind genau die, die den aktuellen Populisten gerade auf den Leim gehen.

seh ich auch so.

Und was mich auch wirklich interessieren würde ist, welcher Gegenentwurf den Leuten zur Demokratie vorschwebt. Aber bis jetzt hat da noch keiner mal was ausgespuckt.
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Re: Populisten

Beitragvon uwe hauptschueler am Di 24. Okt 2017, 13:24

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Re: Populisten

Beitragvon manniro am Di 24. Okt 2017, 14:26

idefix2 hat geschrieben:
manniro hat geschrieben:Insofern ist der "Populismus"-Vorwurf nichts als eine demagogische Leerformel.

Demagogisch ist deine Argumentation.


Davon hast Du also auch keine Ahnung.

"Sich programmatisch zum Anwalt eines repräsentativen Teils des Wahlvolks zu erklären" ist nicht gleich Populismus.


Aha. Sondern? Ich hoffe, Du hast wenigstens in diesem Fall irgendwas Rudimentäres vorzubringen, Dein übliches "...was immer Du willst" ist inzwischen leicht verbrannt.

Nasobēm hat geschrieben:...ich kann mich nur Idefix anschließen - ...


Das war bisher leider nur in den seltensten Fällen eine gute Idee. :lol: :wink:

Nasobēm hat geschrieben:...In der Doku wird ja sogar eine so eine Art von "liberalem Populismus" ala Merkel angesprochen...


Ah, der Unterschied liegt also in der Art des Populismus, vermutlich unterscheidet man grundsätzlich zwischen "Hell-" und "Dunkel-"Populismus, oder?

Aber was sagt uns das nun bezüglich meiner Feststellung, "...daß "Demokratie" per Definition nichts anderes als system-gewordener "Populismus" ist..."? Daß der "Hell"-Populismus eigentlich gar keiner ist? Oder was?

Ich sehe da noch einen großen Unterschied.


Nämlich? Ich harre.

Du findest also ganz bewusste, persönliche Demontage des politischen Gegners,...in Ordnung?


Du meinst den Affenzirkus, den die altehrwürdigen Parteien derzeit bei der Wahl des Bundestagsvizepräsidenten um den AfD-Kandidaten Glaser veranstalten? Nee, find' ich nicht in Ordnung, das Gleiche lief vor gut zehn Jahren übrigens mit dem Kandidaten der LINKEN, Lothar Bisky, auch. Mit den Parolen der AfD hat man sich anders auseinanderzusetzen, nämlich offen und sachlich und nicht mit persönlichen Diffamierungen.

Glaser sieht den Islam kritisch? Ich auch. Ob aus den gleichen Gründen und mit den gleichen Argumenten wie er, kann ich nur im Rahmen einer offenen Debatte feststellen. Daß die EKD-Betschwester Göring-Eckardt massiv was gegen solche Debatten hat, weil der durch muslimische Zuwanderung so schön neu befeuerte Christianisierungs-Feldzug - "Gegen den Islamismus empfehle ich verstärkten Besuch christlicher Kirchen" (Merkel) - empfindlich ins Stocken geraten könnte, ist nachvollziehbar. Und so greift sie in bester kirchlicher Tradition auf hinter Gutmenschen-Bigotterie versteckte Diffamierungen zurück.

Und - oh Wunder! - unsere "Christ"-Demokraten ziehen voll mit. Gibt es eine bessere Möglichkeit, den Haufen Nazi-Leichen, die sie im Laufe ihrer Parteigeschichte erst in Amt und Würden und alsdann in den Keller verfrachtet haben, auch dort ruhen zu lassen?

...Fakenews...


Was genau? Das Totschweigen des sogenannten "VW-Abgasskandals" und der damit verbundenen Komplizenschaft der Regierung in Gestalt Dobrinds? Oder nur übertriebene Hoffnungen, wie die "blühenden Landschaften" Kohls? Barschels "Ehrenwort"? Nur vorsätzliche Falschbehauptungen wie "Die Erde ist eine Scheibe", oder böswillige Verschwörungstheorien wie "Die Amis waren nie auf dem Mond"?

...Fäkalsprache...


Tut mir leid, da fällt mir jetzt kein Beispiel ein. Kannst Du aushelfen?

Wenn das allgemein nur auf "unangemessene Beschimpfungen" zielt, könnte Gabriels "Pack" vielleicht herhalten. Aber das ist ja vergleichsweise harmlos...

...Angst erzeugen und schüren...


Vor Arbeitsplatzverlust? Dem demographischen Wandel? Sozialem Abstieg? Altersarmut? Klimakatastrophe? Verlust der Ehrentitel "Exportweltmeister" oder "Fußballweltmeister"?

Ja, das alles kann schon sehr furchteinflößend sein. Wie hilfreich steht dem doch die frohe Botschaft: "Wir schaffen das!"gegenüber. Da wird einem gleich ganz leicht ums Herz...

Wolltest du damit sagen, dass du die Doku schon kanntest?


Wie hast Du das nur erraten?

Oder einer Erläuterung deiner Vorstellungen, welche Regierungsform - anstelle der Demokratie - dein Wohlwollen fände? :roll:


Keine. Und deshalb müssen wir auch unverzüglich jede Kritik an der konkreten Politik einstellen, denn die könnte ja "die Demokratie" gefährden. Die Chinesen und diverse muslimisch regierte Staaten wissen das übrigens schon seit Längerem, Türken, Polen, Ungarn usw. lernen es gerade wieder...

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Re: Populisten

Beitragvon JAU am Di 24. Okt 2017, 16:24

idefix2 hat geschrieben:
Demokratie wird in Deutschland z.Z. als Volksverarschung betrieben.

Diejenigen die derartige Töne spucken, das sind genau die, die den aktuellen Populisten gerade auf den Leim gehen.

Schon armselig die Leute die meinen den Durchblick zu haben nur um dann gleich den nächsten in die Arme zu laufen. Politik wird nicht besser indem man noch größere Pfeifen wählt...

manniro hat geschrieben:Das Totschweigen des sogenannten "VW-Abgasskandals" und der damit verbundenen Komplizenschaft der Regierung in Gestalt Dobrinds? Oder nur übertriebene Hoffnungen, wie die "blühenden Landschaften" Kohls? Barschels "Ehrenwort"?

Schön das du den neuen Spitzenreiter mit der wohl kürzesten Halbwertszeit auslässt: Frauke Petry.
Ohne die Partei im Rücken hätte die doch keinen Blumentopf gewonnen, geschweige denn ein Direktmandat...

Das war so der Moment nach der Wahl an dem ich mich nicht entscheiden konnte ob ich "In your Face, Afd-Wähler!" jubeln oder mich in die Ecke verkriechen und heulen wollte. :(


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